Was mich an Rezensionen stört …

Erst neulich habe ich die Montagsfrage von Buchfresserchen zum Thema »Warum Rezensionen wichtig sind« beantwortet. Und wie einige von euch vielleicht bereits mitbekommen haben, verlinke ich seit einiger Zeit immer wieder andere Rezensionen unter meinen eigenen. Zum einen finde ich die Idee des Vernetzens schön und zum anderen kann sich der inspirierte Leser so noch weitere Meinungen einholen. Mir ist es dabei egal, ob die Meinung positiv oder negativ ausfällt. Denn das ist und bleibt jedem seine eigene Meinung.

Jedoch fällt mir immer wieder auf, wie, na ja, mangelhaft einige Rezensionen ausfallen. Hierbei möchte ich erwähnen, dass das meine ganz eigene und persönliche Meinung ist. Und, dass auch ich, nicht von Anfang an perfekt war, aber in vielen Punkten dazu gelernt habe.

Und gerade deshalb möchte ich heute auf einige Punkte eingehen, die mir immer wieder auffallen, obwohl sie auf vielen Blogs bereits angesprochen wurden.

Fehlendes Bild

Ganz ehrlich? Wir Buchblogger wollen doch andere Leser zum Lesen inspirieren, oder? Und wie oft passiert das durch das Cover eines Buches? Sehr oft, genau. Natürlich ist das Feedback zum Buch genauso wichtig, aber ich zum Beispiel bin eine sehr bildhafte Leserin. Ich liebe einfach die Bilder, die einige Buchblogger in ihren Rezensionen präsentieren und ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mich das schon zum Kauf animiert hat. *hust – oft – hust*

Bild
Quelle: http://www.bootsservice-schwerin.de

Also ihre lieben Buchblogger da draußen. Es muss kein Meisterwerk sein, von mir aus nehmt die Vorlagen der Verlage, dafür werden sie angeboten, aber bitte bindet ein Bild bei euren Rezensionen ein. Zumal die Cover vieler Bücher einfach Wiedererkennungswert haben und auffallen. Außerdem wirkt euer Beitrag dann gleich um vieles ansprechender. Vertraut mir!

Fehlender Klappentext

Ähm, okay. Du fandest das Buch super und das finde ich wirklich toll, aber um was geht es überhaupt?

Das frage ich mich tatsächlich recht oft. Dann werfe ich erstmal Google an, um genau das herauszufinden. Aber ist das der Zweck einer Rezension? Manche denken jetzt vielleicht, ja, denn immerhin hat sie das Feedback so angesprochen, dass sie danach gegoogelt hat. Ich aber sage, nein, das ist nicht Zweck einer Rezension, dass sich der Leser danach alle Informationen selber zusammensuchen muss. Denn eine Rezension soll neben der Erweckung von Neugierde, vor allem auch informieren. Und dazu ihr Lieben, dient auch der Klappentext eines Buches.

Ich fand das Buch toll. – Ende der Rezension

Ich bin ehrlich kein Freund von Rezensionen, die sich über drei Seiten und länger erstrecken. Ja, ich mag es, wenn das Feedback zu einem Buch kurz und knackig verpackt wird, aber bitte nicht in 5 Worten oder 3 Sätzen. Das ist dann wirklich zu kurz. Natürlich weiß auch ich, um die sogenannten »Kurzrezensionen«.

Aber auch diese umfassen mindestens einen oder zwei Absätze, sodass man sich ein klares Bild zur Meinung des Lesers machen kann. Also ihr Lieben, zu dem Satz »Ich finde das Buch toll« fällt euch bestimmt noch ein, warum ihr es so toll fandet. Sind es die Charaktere, die euch beeindruckt haben? Oder doch lieber die packende und voller Überraschungen steckende Story? Bitte erzählt es uns, denn dafür lesen wir eure Rezensionen.

Achtung Spoiler!

Leute, Bitte! Keine Ahnung, wie oft ich das schon überall gelesen habe, aber offensichtlich ist es immer noch nicht bei allen angekommen.

SPOILER SIND TOTAL UNCOOL!

Man muss regelrecht vorsichtig sein, was das Lesen fremder Rezensionen angeht. Das ist schade, aber leider eine Tatsache, die ich hiermit nochmal ansprechen möchte. Mir fällt nämlich immer wieder auf, das manche Buchblogger spoilern. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht unbedingt immer mit Absicht passiert ABER verdammt nochmal, ja, sobald ihr etwas über die Entwicklung der Geschichte schreibt, die über den Klappentext hinaus geht spoilert ihr! Zumindest sehe ich das so.

Erst neulich, auf der Suche nach passenden Links zu meiner Rezension von »Plötzlich Fee« bin ich über eine Rezension gestolpert, die quasi alles verraten hat, um was es in dem Buch geht … Hallo?! Bitte, bitte ihr lieben Buchblogger, wenn ihr es nicht schafft eure Rezension ohne Spoiler zu erstellen, ist das nicht schlimm. Aber bitte vermerkt es einfach darüber, okay? Die zwei Wörter »Achtung Spoiler« sind nicht schwer, zu schreiben, und retten Einigen die Spannung auf das Buch. Vielen Dank.

Sonst noch was?

Bei Michi findet ihr übrigens einen tollen Beitrag zu den Unterschieden einer Buchvorstellung und einer Rezension. Hier könnt ihr euch auch wunderbar den Unterschied zwischen einer kurzen und einer langen Rezension anschauen.

Ich persönlich finde die Mischung aus Buchvorstellung und Rezension am besten, aber auch hier sage ich, das muss jeder selbst entscheiden. Grundsätzlich finde ich die von mir genannten Punkte aber unerlässlich. Eine weitere tolle Beitragsreihe zum Thema hat auch Ava mit Do´s & Dont´s für Blogger verfasst. Schaut einfach mal vorbei.

Was sagt ihr dazu?
Findet ihr meine Ansprüche übertrieben oder empfindet ihr das auch so?
Ich bin gespannt auf eure Meinung.

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35 Gedanken zu “Was mich an Rezensionen stört …

  1. Hey Ella :)
    Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und würde dazu gerne meine Meinung abgeben. Zum Thema Bilder, ja Bilder gehören für mich auch dazu. Zumindest ein Cover. Ich habe eigentlich immer nur ein Bild in meinen Rezensionen und das sind die Cover, der Bücher. Aber ich denke das reicht auch, denn es geht ja um das Buch. Wenn ich allerdings mal ein schönes Bild machen sollte oder finden sollte (natürlich mit Lizens CCO (?) ) , werde ich das natürlich mit einbinden. Das mit dem Klappentext ist wieder eine Sache die sieht jeder anders. Ich habe mich mit vielen Leuten unterhalten die selbst Bloggen und/oder Blogs lesen. Und die sagen zu ca. 95% das sie die Klappentexte überspringen. Denn sie schauen sich eine Rezension nur dann an, wenn sie ein Buch sowieso interessiert oder sie es bereits gelesen haben, da brauchen sie dann logischerweiße keinen Klappentext mehr. Ich habe ihn aber trotzdem in meinen Beiträge, sollen sie ihn halt überspringen. Doch ungefähr 40% dieser Leute haben mir auch gesagt sie schließen die Rezension sofort wenn man mit dem Klappentext beginnt. Verstehe ich persönlich nicht, aber gut, jedem das seine. Ich versuche meine Rezensionen möglichst Spoiler frei zu schreiben und wenn ich dann doch mal spoiler schreibe ich das auch dazu. Entweder zu der Textstelle „Achtung Spoiler:“ Dann mache ich einen Absatz und schreibe dann in Rot und fett „Spoiler Ende“. Oder falls es mal vorkommen sollte das ich eine Rezension durch Spoiler werde ich es oben vermerken. Und diese „Ich fand das Buch toll. – Ende“ Sache verstehe ich selbst manchmal sehr gut. Denn bei mir ist es in letzter Zeit der Fall gewesen. Ich habe ein Buch gelesen fand es ganz gut, rede mit meinem Freund darüber. Sage ihm grob was mir gefallen hat und was nicht. Fange das nächste Buch an. Bis ich die Lust und Zeit habe die Rezensionen zu schreiben habe ich 1-3 weitere Bücher beendet. Ich bringe Dinge durcheinander. Bin mir nicht mehr so ganz sicher was mich denn gestört hat usw. Mein Freund zuckt meistens auch mit den Schultern. Mittlerweile mache ich mir Notitzen doch auch das hilft manchmal nicht. Aber sobald ich merke ich kann nichts mehr sagen als „War gut“ oder „War nicht so meins“, schreibe ich die Rezension auch gar nicht mehr. So genug geschrieben. So viel sollte das gar nicht werden. Ich wünsche dir einen schönen Tag :)

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    1. Liebe Sabine,

      erstmal wow und vielen lieben Dank für dein ausführliches Feedback zu diesem Thema. :-D

      Zu den Bildern habe ich ja geschrieben, dass das Cover völlig ausreicht. Dafür stellen die Verlage es ja zur Verfügung. Natürlich sind selbstgemachte Fotos schön, aber definitiv kein „Muss“. Das kann jeder gestalten, wie er möchte.

      Ich denke auch, dass viele den Klappentext überspringen, wenn sie das Buch bereits kennen und einfach die Meinung zum Buch lesen wollen. Aber es kommt oft vor, zumindest bei mir, das ich das Buch nicht kenne. Und dann lese ich immer gern den Klappentext. Das ist natürlich nur meine ganz eigene Meinung und ich finde auch, dass diesen Teil ja jeder überspringen kann, wenn er ihn nicht lesen mag. Eine Rezension jedoch nicht zu lesen, nur weil derjenige den Klappentext mit einfügt finde ich auch seltsam. Immerhin teilt er diesen Text ja nur zur Info und die Meinung folgt ja hoffentlich danach. Aber so sind eben die Geschmäcker.

      Eine Rezension nicht zu schreiben, weil man das Gefühl hat nicht viel dazu sagen zu können oder weil das Buch schon eine Weile her ist, finde ich völlig okay. Rezensionen sollen kein Zwang sein. Sie sollen Spaß machen und die Lesefreude vermitteln, die man beim Lesen hatte. (oder auch nicht hatte ^^) Ich denke, jeder liest irgendwann mal ein Buch, wo er denkt „Mmmh, war okay, aber mehr kann ich dazu nicht sagen.“ Dann ist das halt so und dann soll derjenige lieber nichts dazu schreiben, als eine Zeile, die letztendlich auch nichts weiter aussagt.

      Liebe Grüße
      Ella

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  2. Hey!
    Da kann ich dir nur zustimmen :)
    Ich stolpere auch oft über Rezensionen, die sogar kürzer sind als der Klappentext.
    Oder voller Fehler sind. Es kann sein, dass derjenige Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung hat, aber es gibt ja mehrere Möglichkeiten das prüfen zu lassen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    1. Liebe Nicci,

      da hast du recht. Zumal es ja durchaus sein kann, dass man mal zu einem Buch nicht viel sagen kann. Das kommt sicherlich vor. Aber dann muss man ja auch keine Rezension schreiben, schließlich sind sie keine Pflicht, sondern sollen Spaß machen. Zumindest sehe ich das so. Es ist ein Feedback zum Buch und zu den Empfindungen des Lesers, wenn man dazu nichts sagen kann, dann ist das eben so. Und das ist auch völlig okay.

      Liebe Grüße
      Ella

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  3. Hallo Ella,
    diese Minirezensionen ala Das Buch war toll/Das Buch war doof sind mir auch schon aufgefallen. Ich muss da immer etwas schmunzeln. Was ich im Gegensatzt zu deiner Auflistung aber auch nicht mag ist reines Klappentextabgeschreibe. Der Klappentext gehört zum Marketing des Buchhandels. Ich finde es viel schöner, wenn der Rezensionist den Inhalt des Buchs in eigenen Worten wieder gibt. Das gibt mir einen besseren Einblick in das Lesegefühl des Rezensionisten. Natürlich darf dabei nicht gespoilert und der komplette Inhalt des Buchs verraten werden.
    Viele Grüße
    Sven

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    1. Hey Sven,

      erstmal Danke für dein Feedback. :-) Eine Rezension als „Klappentextabgeschreibe“, wie du sagst, finde ich auch nicht schön. Es gehört schon die eigene Meinung in den Vordergrund. Und wenn man den Inhalt mit eigenen Worten wiedergibt ist das auch okay. Das kann man ja so gestalten, wie man möchte. Ich dachte hier eher an Rezensionen, in denen nur die Meinung zum Buch geschildert wird und der Leser völlig planlos über den Inhalt zurückbleibt, auch das gibt es.

      Liebe Grüße
      Ella

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      1. Hi Ella,
        ich bin da ganz deiner Meinung und wollte eigentlich nur ergänzen, dass ich lieber Rezensionen lese, bei denen der Rezension ist die Handlung selbst kurz zusammengefasst hat. Ehrlich gesagt lese ich die Klappentexte bei Rezensionen gar nicht oder neige sogar dazu die Rezension dann nicht zu lesen. Das ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung.
        Viele Grüße
        Sven

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      2. Hey Sven,

        ehrlich gesagt, finde ich das ziemlich schade eine Rezension nicht zu lesen, nur weil derjenige einen Klappentext zitiert. Die Meinung zum Buch kann deshalb doch trotzdem aufschlussreich und interessant sein. Aber na klar, dass muss jeder für sich entscheiden. Ich denke aber, dass du dadurch wirklich gute Rezensionen verpasst.

        Viele Grüße
        Ella

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      3. Ich habe bisher den Eindruck, dass sich Klappentextzitierer dann meistens auch mit dem Rest weniger Mühe geben. Mir sind öfter Rezensionen aufgefallen, die aus dem Klappentext und dem Satz das Buch hat mir gefallen bestehen. Irgendwie korreliert das. Vielleicht bin ich ja bisher einfach nur auf die „schlechten“ gestoßen und ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen. :)

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      4. Dann solltest du dich ganz schnell vom Gegenteil überzeugen lassen. :-) Bei Michi von Bücherschmöker oder bei Wiebi von Stars, Stripes & Books und bei Sonja von Lovin Books lese ich sehr gern Rezensionen, obwohl sie den Klappentext zitieren. ;-) Vielleicht überzeugt dich das ja. ^^

        Liebe Grüße
        Ella

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  4. Ich habe mich auch dagegen entschieden die Klappentexte abzuschreiben. Ich fasse das lieber persönlich zusammen. Ganz viele halten sich an einen sehr klassischen Aufbau was Rezensionen angeht, ich versuche immer so zu schreiben, wie ich mit einem Kunden im Laden plaudern würde. Das liegt mir mehr.
    Aber ansonsten bin ich ganz bei dir. Besonders wenn Bilder fehlen bin ich enttäuscht. Ich bin ein sehr visueller Mensch. 😉

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    1. Hey Andrea,

      danke für deine Meinung. :-) Na klar, man muss den Klappentext nicht abschreiben. Eine eigene kurze Darlegung des Inhaltes finde ich auch okay. Vielleicht habe ich das in meinem Text etwas zu sehr auf den Klappentext fokussiert, aber ich wollte einfach sagen, dass ich gerne etwas über den Inhalt erfahren würde. Ohne gespoilert zu werden, versteht sich. Ob das jemand in eigenen kurzen Worten verfasst oder als Klappentext wiedergibt, ist dabei natürlich jedem selbst überlassen. :-)

      Liebe Grüße
      Ella

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  5. Hallo Ella!

    Ich lese auch immer wieder grauenvolle Rezensionen. Das mit dem Bild ist für mich schon das erste No-Go: Ich will sehen von was wir da reden und nicht erst selbst danach suchen.

    Was mich auch sehr stört: Wenn der Titel des Beitrags mich nicht auf eine Rezension hinweist. Damit meine ich nicht, dass dort steht „Rezension“, sondern dass einfach weder Buchtitel noch Autor genant werden. Das ist zwar Geschmackssache, aber ich klicke eben auch nur auf einen Beitrag der sich für mich interessant anhört. Und wir schreiben schließlich nicht nur für andere Buchblogger, die sich denken könnten, dass es sich hier eventuell um ein Buch handelt!

    Das mit den Klappentexten verstehe ich, aber ich selbst schreibe immer eine eigene Inhaltsangabe, da ich die meisten Klappentexte schlecht oder unpassend finde. Was ich in diesem Punkt aber viel nerviger finde, sind die Beiträge, in denen zuerst der Klappentext erwähnt wird, dann am besten noch eine eigene Formulierung und dann wir das ganze in der Haupt-Rezension wiederholt. Da will ich einfach schon mit dem Lesen aufhören, bevor ich überhaupt zum Meinungsteil gekommen bin.

    Zum Schluss gibt es da natürlich noch das allgemeine Problem: Manche schreiben einfach schlecht. Und das meine ich nicht mal böse, aber man kann doch seinen Text noch ein zwei mal durchlesen. Ich lese von manchen Bloggern Beiträge, die nur aus abgehackten Sätzen bestehen, die keine Kommas kennen und denen scheinbar egal ist, wenn man in einem einzigen Satz 20 Schreibfehler entdeckt. Jeder hat mal einen oder vielleicht auch zwei Schreibfehler in seinem Beitrag, man überliest halt schnell mal was, aber doch nicht 20 oder 40!

    Ach, da will ich am liebsten auch immer noch einen Beitrag dazu schreiben! :D

    Liebe Grüße,
    Pia!

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    1. Hey Pia,

      erstmal vielen Dank für deine ausführliche Meinung. :-) Mit dem Bild, wie gesagt, da kann ich nur nicken. Ich bin auch total Bilder geprägt und es spricht einen auch einfach viel mehr an beim Lesen, wenn man sieht worum es geht.

      Das eine Bloggerin/ein Blogger weder Titel noch Autor im Titel des Beitrages einträgt, habe ich persönlich noch nicht erlebt. Fände ich aber glaube ich auch total irreführend. Schließlich entscheidet der Titel darüber, ob ich den Beitrag lesen möchte. Und wenn dort etwas völlig anderes steht, ergibt das für mich keinen Sinn und erinnert mich an die BILD, oder?!

      Oh je, das klingt auch mies. Dann liest man ja tatsächlich dreimal das Gleiche…
      Ich finde es okay, wenn der Klappentext in eigenen Worten wiedergegeben wird, aber dann sollte man sich für eines von beiden entscheiden. Klappentext oder eigene Formulierung. Mehr wäre einfach zu viel und dann würde ich auch nur noch durchscrollen.

      Mit dem schlecht Schreiben kann ich zwar verstehen, aber ich denke auch, dass man das nicht allzu sehr verurteilen sollte. Es gibt viele Blogger die noch nicht einmal 18 Jahre sind. Ich war sogar schon auf einem Blog, deren Inhaberin war gerade mal 12. Inwieweit das jetzt gut oder schlecht ist, will ich hier nicht beurteilen, aber ich meine, das demnach auch der Schreibstil sehr verschieden sein kann. Außerdem gibt es viele Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche. Das können auch Gründe für den fehlerhaften Text sein. Aber natürlich gibt es dafür genügend Programm, die einen unterstützen. Wenn ich finde, das der Blogger schlecht schreibt, dann folge ich dem Blog nicht weiter.

      Liebe Grüße
      Ella

      Gefällt 2 Personen

    1. Hey Jen,

      :-D dann hast du ja nichts zu befürchten. ^^ Aber ein Hinweis, für alle anderen wäre trotzdem super. Danach kann ja jeder selbst entscheiden, ob er Spoiler lesen mag oder nicht. ;-)

      Liebe Grüße
      Ella

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  6. Liebe Ella,

    danke für deinen tollen Beitrag. Du hast mir aus der Seele gesprochen :-)

    ich versuche bei meinen Rezis eine gewisse Struktur reinzubringen und beginnend bei dem Bild: selbstverständlich gehört es dazu. Das Cover kann soo viel aussagen und ich gebe zu: Ich bin zwar keine Cover“käuferin“, aber eine Cover-sehen-und-hinlaufen-Leserin. Das erste was man sieht ist das Cover. Und das springt ins Auge. Wenn es nicht gerade ein Buch ist, nach dem ich explizit suche. dann kommt es auf das Cover an. Oder aber auf die Meinung einer Person, auf die ich viel wert lege.

    Zum fehlenden Klappentext muss ich sagen, dass ich das ganz schlimm finde. Ich habe schon oft Rezis gelesen, wo man die Begeisterung gespürt hat und ich konnte es fühlen, dass das Buch wohl gut ist und ich lese und lese und warte und warte, aber nirgendwo steht, worum es eigentlich geht. Ich gebe ehrlich zu, dass ich in so einem Fall zu faul bin viel zu googlen. Das nervt einfach nur.

    Ich lese am liebsten längere Rezis, weil ich finde, dass man hierbei einen besseren Eindruck vom Buch bekommen. Bei diesen Rezis à la „Das Buch war toll“ fehlt doch ein wenig Information. Diese Rezis übergehe ich einfach.

    Und was Spoiler angeht: Das ist der Grund warum ich meistens Rezensionen erst lese, wenn ich das Buch schon gelesen habe. Weil ich Angst vor Spoiler habe. Ich hasse es. Und es ist leider schon zu oft vorgekommen, dass ich gespoilert wurde. Das möchte ich nicht mehr. Aber mittlerweile habe ich „meine“ Blogger, wo ich weiß, dass dort nie gespoilert wird.

    Liebe Grüße
    Anna

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Anna,

      schön das du vorbei gelesen hast. ;-) Es freut mich, dass ich nicht die Einzige bin, die hier und da ein wenig frustriert ist. Natürlich schaffe ich es auch nicht immer alles zu googeln. Aber wenn mich das Buch wirklich interessiert bin ich dafür nicht zu faul. Danach wandert es auch direkt auf meine Amazon Wunschliste. Eine tolle Art, sich Bücher zu merken, auch wenn ich sie nicht über Amazon kaufe. Aber diese Liste hat man halt immer dabei, das finde ich mega praktisch. ^^

      Ja, bei den Spoilern kann ich dir nur zustimmen. Wenn ich Rezensionen von Büchern lese, die ich noch nicht kenne, dann auch nur von ausgewählten Bloggern. Da kann ich wenigstens sicher sein, dass eventuelle Spoiler markiert sind und die umschiffe ich meist gekonnt. ;-)

      Liebe Grüße
      Ella

      Gefällt mir

  7. Hey Ella,
    das sind wirklich ein paar Punkte, denen ich gut zustimmen kann :D ich finde es schade, wenn Beitrage total herzlos hingeschrieben werden! Gerade das Fotografieren macht sehr viel Spaß, man darf aber natürlich nicht außer Acht lassen, dass jeder seinen Blog so führen kann, wie er das gerne möchte. Dann sollte man sich allerdings nicht wundern, wenn die Resonanz nicht allzu groß ist, wenn die Beiträge nicht entsprechend interessant aufgebaut sind.
    Mich stört es, genauso wie Nicci oben gesagt hat, wenn die Sprache nicht ganz so gut rüberkommt, wenn man das Gefühl hat, dass der Verfasser selbst nicht einmal den eigenen Text noch einmal Probe gelesen hat. Das ist wirklich schade.
    Auch ist es eher lieblos, wenn die Beiträge teilweise nur zwei bis drei Sätze lang sind. Bei Rezensionen differenziere ich insofern, dass es mir wenigstens ein knackiges Feedback geben muss, wenn es schon kurz ist. Das hält ja jeder so wie er es mag, manche schreiben eine ganze Analyse, was ich manchmal echt cool finde, vor allem wenn ich von einem Roman gar nicht genug kriegen kann, andere schreiben eine knackige Rezension, bei der ich das wichtigste nachlesen kann. Beides hat seine Vorteile und macht am Ende den jeweiligen Blogger aus.

    Alles Liebe,
    Sarah

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    1. Huhu Sarah,

      ich kann dir nur zustimmen. Jeder sollte seinen Blog so führen, wie er möchte. Gerade die Individualität macht uns alle einzigartig. :-) Die Liebe und die Freude am Bloggen sollte immer an erster Stelle stehen. Mir ist auch durchaus bewusst, dass sich nicht jeder diesen Punkten anschließen kann/wird. Aber das ist okay, handelt es sich ja schließlich, um meine persönliche Meinung. ^^ Vielen Dank für deine Feedback zum Beitrag.

      Liebste Grüße
      Ella

      Gefällt 1 Person

  8. Hey Ella,
    ein super Artikel :) Es ist echt spannend zu lesen, dass die Vorlieben so unterschiedlich sind. Ich bin zum Beispiel absolut bei dir bei den ‚Das Buch war toll. Ende‘ Rezensionen. Aber abgetippte Klappentexte finde ich ziemlich öde. Besonders wenn ich mehrere Rezensionen zu einem Buch lese. Ich finde es immer schöner, wenn der Blogger den Inhalt mit seinen eigenen Worten wiedergibt. Klappentexte lese ich nur im Buchladen, auf Goodreads oder im Online Shops. Auf Blog überspringe ich sie eigentlich immer.
    Wichtig ist bei Rezensionen und Buchvorstellungen eigentlich, dass man die Artikel schreibt, die man selbst gern lesen würde. So schafft man es am besten Begeisterung zu transportieren – denke ich zumindest.
    Liebe Grüße,
    Karo

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Karo,

      vielen Dank für dein Feedback zu diesem Thema. :-) Mit dem Klappentext empfindet das wohl jeder anders, das ist mir bereits aufgefallen. Generell geht es mir auch nicht speziell um den Klappentext, sondern mehr um einen inhaltliche Darlegung. Es kann also auch gern in eigenen Worten formuliert sein. Aber ich persönlich finde es halt schön, wenn ich bei einer Rezension auch erfahre, um was es grob in dem Buch geht.

      „Wichtig ist bei Rezensionen und Buchvorstellungen eigentlich, dass man die Artikel schreibt, die man selbst gern lesen würde. So schafft man es am besten Begeisterung zu transportieren – denke ich zumindest.“ <3 Hier kann ich dir nur zustimmen! Wenn man selbst schon nur mit halben Herzen dabei ist, wie will man dann andere davon überzeugen?!

      Liebe Grüße
      Ella <3

      Gefällt mir

  9. Hey Ella! :)

    Mir geht es ziemlich ähnlich…. gerade was Spoiler angeht bin ich sehr empfindlich und kann es nicht fassen, wie oft sowas vorkommt. (deswegen unterteile ich auch in Empehlungen und Rezensionen)
    Was mir vorallem aber wirklich manchmal auf die Nerven geht ist die fehlende tiefgründigkeit. Rezensionen zu schreiben ist wirklich etwas schwieriges und ich selbst fange erst damit an und muss noch einiges lernen… Dennoch war mir von Anfang an klar, was mir wichtig ist. Ich greife gern auf die Inhaltsangaben der Verlagsseiten zurück. Die sind in der Regel aussagekräftiger als der Klappentext und ich persönlich finde es sehr ermüdend den Inhalt auf diese Weise selbst zu erklären… Deswegen bin ich froh dieses einfache Mittel zu haben.
    Was dann die Rezension angeht ist es wirklich wichtig, wie ich finde, dem Leser zu zeigen, welches Stimmung dieses Buch hat, wann man es lesen sollte und mit welchen Erwartungen. Was die Inhalte und die Motive hinte der Fassade sind, denn oft benötigt man einen zweiten Blick auf die Bücher.
    Und ich denke, man sollte wirklich eine Starke verbindung zu dem Buch empfinden, nur so kann man überhaupt aussagekräftig darüber scheiben.

    Demnach also danke für diesen Beitrag und deine Rezensionen, werfe immerwieder gerne einen Blick darauf…

    Liebe Grüße!
    von Luna ;)

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    1. Hey Luna,

      vielen lieben Dank für deine Rückmeldung zu dem Thema und entschuldige meine verspätete Antwort. :-) Ich kann dir jedoch nur recht geben. Mir reicht eine kurze inhaltliche Darstellung reicht mir immer völlig und danach möchte ich wissen, wie es demjenigen mit dem Buch ergangen ist. War er genervt oder voller Freude und Aufregung. Es gibt so viel, was ein Buch in einem auslösen kann. :-D

      Liebste Grüße
      Ella <3

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      1. Ja tatsächlich, Bücher können viel aslösen, man sollte sich bemühen, diese Bandbreite auch zu verdeutlichen^^
        Einen wunderschönen Tag dir!
        Es grüßt die Luna :)

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  10. Moin Ella!

    Lieben Dank für Deinen tollen Beitrag, den ich gerade erst entdeckt habe. Es gibt so viele, tolle Buch-Blogs, dass ich mit dem Lesen nicht hinterher komme.

    Gerade als Neuling habe ich so den einen oder anderen Fehler gemacht, war sehr unsicher (und bin es teilweise noch immer) und habe mich sehr an den anderen Seiten orientiert (Wie machen die anderen das denn?). Ich habe festgestellt, so bunt wie das Leben ist, so vielfältig sind die Buch-Blogs. Also hieß es für mich, meinen eigenen Stil finden…

    Grundsätzlich gehe ich beim Erstellen einer Rezension davon aus, was würde mich als Leser an einer Rezension interessieren? – genauso: Was spricht mich als potentieller Follower an einem Buch-Blog an?

    „Spoiler“ gibt es bei mir nicht: Ich möchte ja schließlich die Neugier beim Leser wecken, das Buch selbst zu lesen.
    „Klappentext“ gibt es bei mir nicht: Wenn, dann verfasse ich eine eigene, kleine Inhaltsangabe, die mir einen Einstieg zur Rezension bietet.
    „Textlänge & Schreibstil“ sind abhängig vom jeweiligen Buch: ein humoriges Kinderbuch beschreibe ich anders als eine seitenstarke Familien-Saga.
    „Blog-Design“: Fotos finde ich sehr wichtig! Einerseits erstelle ich für jedes Buch ein eigenes Foto, andererseits sorge ich dafür, dass bestimmte Rubriken über ein Foto wiedererkannt werden,…
    …und nur weil mir wordpress viele Möglichkeiten der Gestaltung und viele unterschiedliche Funktionen anbietet, heißt es nicht, dass ich sie alle brauche – geschweige denn anwenden muss. Einige Blogs, die ich mir angesehen habe, wirkten auf mich sehr unübersichtlich. „Weniger ist manchmal mehr!“

    Ansonsten freue ich mich immer sehr über kollegiale Hinweise! Darum eine Einladung vom Frischling an die „alte“ Häsin: Wenn Dir an meinem Blog etwas auffällt, das verbesserungswürdig ist, freue ich mich über Dein Feedback.

    Lieben Gruß
    Andreas

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Andreas,

      ich freue mich, das du nach all der Zeit noch auf diesen Beitrag gestoßen bist. ^^ Natürlich handelt es sich bei dieser Thematik nur um meine persönliche Meinung. Mittlerweile hat sich meine Art zu rezensieren auch wieder geändert. Ich denke, wenn du auf anderen Blogs liest, bist du schon gut beraten, um dir anzuschauen, wie es gehen könnte. Aber die letzte Entscheidung, wie du was machst, liegt letztendlich bei dir selbst. Bloggen ist etwas Kreatives und finde, das sollte jeder so gestalten, wie er es für richtig hält. Im Hinblick auf die Übersichtlichkeit kann ich dir jedoch nur zustimmen, weniger ist definitiv besser. Gerade für neue Leser. Denn oft überfordert es mich total, wenn ich einen Blog aufrufe und mir blinkt aus allen Ecken etwas anderes entgegen. Aber auch das ist letztendlich nur meine persönliche Meinung. :-) Ich denke, solange du mit dem, was du machst, zufrieden bist, kann es nicht falsch sein.

      Liebe Grüße
      Ella <3

      Gefällt 1 Person

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