Warum wir uns selber unter Druck setzen

Der September ist nun schon im vollen Gange. Auf vielen Blogs erscheinen nun nach und nach die Monatsrückblicke. Die Stapel werden geordnet, Rezensionen vorgestellt und die neuen Lieblinge an den perfekten Platz im Regal gerückt. Das ist toll, denn auch bei mir gab es für den August den ersten Monatsrückblick.

Keine Ahnung, irgendwie war mir mal so und ich muss sagen, es hat eine Menge Spaß gemacht die ganzen Bücher, Lesemomente und Erlebnisse noch einmal revuê passieren zu lassen.

Nun steht ein neuer Monat an. Und zusammen mit einem neuen Monat tauchen sie fast überall auf – die Leseplanungen und SUB-Abbau-Vorhaben. Überall begegne ich Listen von Büchern und Comics die, die lieben Blogger und Bloggerinnen in den nächsten Wochen lesen wollen. Manche Listen sind kurz andere halsverrenkend lang. Wahnsinn! Und, wie es so ist, macht man sich natürlich Gedanken darüber: Brauche ich das auch? Bzw. sollte ich das vielleicht mal probieren?

Wozu dient so eine Lesplanung bzw. der SUB-Abbau überhaupt?

Darüber hat wohl jeder eine eigene Meinung. Die liebe Sarah hat ihren Standpunkt dazu sogar in einem eigenen Beitrag beschrieben. Ich fand es wirklich interessant, die Beweggründe für eine Leseplanung nachzuvollziehen. Und ich kann es mir schon vorstellen, dass bei der Flut von Büchern, die uns umgibt, schnell der Überblick verloren werden kann.

Nun, dem Problem stehe ich noch nicht gegenüber. Mein SUB ist in einem Regal völlig übersichtlich eingeräumt. Was mich zum nächsten Punkt bringt. Der gezielte SUB-Abbau. Viele stecken sich Ziele, wie: keine Bücher zu kaufen oder denken sich verrückte und gleichzeitig mega kreative Dinge aus, um möglichst viele der bereits gekauften Bücher zu lesen. So zum Beispiel das SUB-Abbau-Glas. Wenn ihr euch jetzt fragt, was ist das denn bitte? Dann könnt ihr das hier nachlesen.

Was wären meine Intention für eine Leseplanung?

Der Grund, wieso ich eine Leseplanung machen würde, wäre wohl der, zu wissen, was ich überhaupt in einem Monat gelesen habe. Ich meine, ich weiß schon, welche Bücher ich gelesen habe, aber wann? Tja, da ist mein Gedächtnis leider ziemlich löchrig. Termine und Zeiteingrenzungen sind nicht unbedingt meine Stärke. Zum Glück werde ich im Zeitalter des Handys und des transportablen elektronischen Kalenders groß. Ohne ihn würde ich, glaube ich, sogar meinen Urlaub verpassen. ^^

Von Marie habe ich im August ein wunderschönes Büchlein von paperblanks geschenkt bekommen. Und seit kurzem dient es mir dazu, meine Gedanken, zu meiner aktuellen Leselektüre festzuhalten. Zusätzlich schreibe ich mir noch auf, wann ich es gelesen habe. Reicht mir als Übersicht völlig aus.

Werde ich es mal mit einer Leseplanung probieren?

Zum aktuellen Zeitpunkt, ganz klar – Nein! Seit ich bei Facebook, Instagram und WordPress umher pirsche, lastet sowieso schon ein ständiger Druck auf mir. Wir wollen es vielleicht nicht zugeben, aber natürlich versuchen wir, immer up to date zu sein. Über jedes Buch Bescheid zu wissen. Regelmäßig Beiträge zu schreiben und zusätzlich noch viel zu lesen.

Das funktioniert meistens nicht so ganz, aber wir geben unser Bestes und setzen uns damit auch einem gewissen Druck aus. Positiver Art versteht sich, wenn man es richtig angeht und sich zwischendurch immer wieder Pausen könnt. Dazu habe ich übrigens über Michi von Bücherschmöker zu einem wunderbaren Beitrag von Ney Wonderland gefunden. Absolut lesenswert!

Was ich damit sagen möchte, dieser Druck reicht mir völlig. Im lesen möchte ich frei sein. Ich möchte Bücher kaufen und lesen, wie ich will und das nicht auch noch planen. Ich habe so oft Momente, in denen ich mir neue Bücher kaufe und sie direkt lese, obwohl andere schon viel länger im Regal stehen.

So ging es mir zum Beispiel bei Secret Fire. Durch Tintentick entdeckt, gekauft und direkt gelesen. Eine Planung würde mir diese Freiheit nehmen. Na klar, könnte ich diese Planung auch einfach über den Haufen werfen oder davon abschweifen. Aber wozu eine Planung, wenn ich sie dann nicht einhalte? Ich finde wir setzen uns damit nur selbst unter Druck und den möchte ich mir persönlich nicht zumuten.

Wie seht ihr das?
Macht ihr eine Leseplanung oder betreibt ihr SUB-Abbau nach Plan?

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28 Gedanken zu “Warum wir uns selber unter Druck setzen

  1. Gute Frage. Ich glaube, ich mache einfach planlos weiter. Sonst stresst mich das nur viel zu sehr. Lesen soll für mich Erholung und Entspannung sein. Wenn ich da jetzt Stress reinbringe, dann geht mir nur die Freude daran verloren. Ich lese, was mir grad in die Hände fällt. Auch wenn mein SuB riesig ist xD

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    • Der SUB sollte einen sowieso nicht stressen. Es kommt natürlich darauf an, wie viele Rezensionsexemplare drauf liegen, aber ansonsten sehe ich das wie du. Lesen sollte entspannen und uns nicht unter Druck setzen. 🙂

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      • Ich glaube, das ist der Grund warum ich kaum noch Rezensionsexplare drauf packe. Der Druck, den es mir macht, das Buch a) lesen zu müssen und b) danach auch noch ehrlich meine Meinung darüber kundtun zu müssen. Und ich bin leider ehrlich. Auch wenn mir das Buch nicht gefallen hat. 🙂

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      • Aber Ehrlichkeit ist doch super. Genau das solltest du sein, wenn du ein Buch liest und rezensierst. Egal, ob es ein Rezensionsexemplar ist oder nicht. Außerdem sollte man sich auch nur Bücher anfordern, die man auch wirklich lesen möchte, dann macht das rezensieren auch viel mehr Spaß. ^^

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  2. Liebe Ella,
    erst einmal vielen Dank für die Erwähnung! 🙂

    Ich mache mir selbst auch eine Leseliste für den jeweiligen Monat, weil ich mich dadurch leichter entscheiden kann, was ich nun als nächstes lese und nicht vor den schier unendlichen Weiten meines Regales stehe und ratlos dann doch kein neues Buch anfange. Außerdem hilft mir die Leseplanung, keine Rezensionsexemplare aus den Augen zu verlieren.

    Allerdings ist diese Planung auch mehr ein Richtwert als alles andere. Nur weil man sie irgendwo festhält, ist sie ja nicht gleich in Stein gemeißelt. Es kann immer mal wieder vorkommen, dass man einfach keine Lust auf die Bücher hat, die man sich zu Anfang des Monats rausgesucht hat. Dann liest man eben andere. So what? Es schreibt dir ja keiner vor, dass du dich strikt an diese Liste halten musst.

    Wie schon gesagt, meine Leseplanung hilft mir, alles im Blick zu behalten und eine Grundlage zu haben für den nächsten Monat. Ist mir dann nach etwas anderem, lese ich das. Und habe ich Bücher nicht geschafft, kommen sie mit in den nächsten Monat oder ich stelle sie noch einmal zurück. Alles ohne Druck.
    Liebste Grüße Michi

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    • Liebe Michi,
      vielen Dank für deine ausführliche Meinung. Ich kann deine Argumente natürlich verstehen. Denn ich kann mir schon vorstellen, das, wenn die Bücherflut nicht mehr überblickbar ist, eine Leseliste durchaus hilfreich sein kann. Gerade im Hinblick auf die Rezensionsexemplare, denn da hängen ja Fristen u. ä. dran, denen wir nachkommen müssen. 🙂 Ich hoffe jedoch, dass mein SUB nicht so hoch wird und ich weiterhin frei lesen kann, ohne den Überblick zu verlieren.
      Liebe Grüße
      Ella 🙂

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  3. Hey Ella,

    Ein interessanter Beitrag!
    Ich selbst bin ja ein Fan von Listen und Co., aber mich stresst so etwas auch nicht 😉
    Zum einen bin ich produktiver, weil ich gezielter vorgehen kann und es macht mir einfach Spaß. Wenn ich was anderes lesen möchte, dann mach ich das einfach 😉
    (Aber ich suche ja Bücher aus, die ich gern lesen möchte)
    Aber so geht es jedem anders und jeder muss seinen Weg finden, wie es ihm am meisten Spaß macht.

    Liebste Grüße ❤ Jill

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    • Liebe Jill,
      jaaa ich liebe Listen auch ^^, aber keine Leselisten. Im Lesen möchte ich frei bleiben. Das man dadurch produktiver sein könnte, habe ich noch nicht bedacht. Allerdings wüsste ich auch nicht, ob das bei mir so wäre. Ich lese schon in jeder Minute, die ich erübrigen kann. Wenn ich diese Liste sehen würde, hätte ich in meinem Kopf automatisch den Druck, dieser gerecht zu werden. 😀 Ich glaube, dass würde mich ganz schnell überfordern.
      Liebe Grüße
      Ella ❤

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  4. Anne-Wiebke Peters schreibt:

    Hi Ella!

    Leseplanung gibt es bei mir nicht – und wird es vermutlich auch nie geben. Selbst den klitzekleinen SuB-Abbau, den ich mir vorgenommen hatte, werde ich, vermutlich, nicht schaffen. Aus genau dem Grund, den du nennst: Ich sehe ein neues Buch oder bekomme ein Rezensionsexemplar und das ist dann plötzlich viel interessanter, als das Buch, das ich geplant hatte zu lesen. Von daher denke ich, dass es das erste und letzte Mal war, dass ich so eine Planung überhaupt versucht habe 😛
    Aber den Versuch war es wert. Eben um rauszufinden, dass es mir einfach nicht liegt. Ich lese lieber das, was mir gerade in die Finger fällt 😉

    Liebe Grüße,
    Wiebi

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    • Liebe Wiebi,
      ah ja genau. 😀 Ich bin mir sicher, nein, ich weiß. dass es mir genau so wie dir gehen würde. Na klar, ich habe solch eine Planung noch nie versucht, aber irgendwie kennt man sich ja. Und ich denke, letztendlich würde ich es auch einmal und nie wieder machen. Lesen ist und wird eine spontane Sache bei mir bleiben. Natürlich rutscht da mal das ein oder andere Rezensionsexemplar dazwischen, das gelesen werden muss, aber das ist okay. ^^ Weil es eben nur ab und an der Fall ist.
      Liebe Grüße
      Ella ❤

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    • Liebe Jen,
      den Rückblick fand ich ganz nett, zumal ich so wirklich mal einen Überblick bekam, was alles so los war. 🙂 Lesen ohne Druck ist super, genau so sollte es sein. ❤
      Liebe Grüße
      Ella ^^

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  5. Huhu meine Liebe!
    Zuallererst einmal ein Kompliment für diesen Beitrag! 🙂
    Ich bewundere ja die Menschen, die sich Leselisten schreiben können und diese dann auch so gut es geht einhalten. Ich persönlich kann das nicht. Während ich ein Buch lese, drehen sich die Gedanken darum, auf welches andere Buch eben genau dieses nun Lust macht und dann lese ich das danach 🙂 (Außer bei Rezensionsexemplaren, die haben ja eine gewisse Muss-Spanne)
    So ein SuB-Glas besitze ich auch, es kommt aber nur zum Einsatz, wenn ich partout nicht weiß, was ich lesen sollte – also eher selten 😅

    Ach und übrigens, wir leben schon im September 😄 auch wenn mir der August auch noch deutlich lieber wäre 😄

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    • Liebe Gabriela,
      erstmal vielen lieben Dank für den Hinweis. ❤ Tja, manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. ^^ Aber ein wenig länger Sommer wäre wirklich was feines.
      Und danke für deine ausführliche Meinung. Ich sehe das, wie gesagt ähnlich. Lesen geschieht bei mir spontan, nach Lust und Laune.
      Liebe Grüße
      Ella

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  6. angeltearz schreibt:

    Hey Ella,

    ich hatte es mal mit Leselisten versucht, aber dann doch nicht dran gehalten. Weil dann doch noch ein Buch kam, dass ich unbedingt so schnell wie möglich lesen wollte. Und dann ging die Hälfte der Leseplanung in den nächsten Monat über… Nee, das war mir zu doof.
    Ich halte das so oder so flexibel.
    Die Rezensionsbücher habe ich im Bücherzimmer auf dem Tisch liegen. Es sind eh nie so viele da, dass ich den Überblick verliere. Zwischendurch nehme ich dann auch mal ein Buch vom SuB.

    Das mit dem SuB-Abbau sehe ich sowieso gar nicht eng. Meiner wird eher immer größer, weil ich mir dann doch hier oder da wieder ein neues Buch kaufe. 😀

    Ich glaube, den Stress macht man sich nur selber. Wenn man locker an die Sache dran geht, wie es ein Hobby auch eigentlich sein sollte, dann ist alles gar nicht stressig.

    Hab einen tollen Abend.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

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    • Liebe Steffi,

      vielen Dank für dein Feedback. Ich denke auch, dass sich mein Plan (wenn ich einen machen würde) von Monat zu Monat aufstauen würde. Einfach, weil ständig etwas dazwischen kommen würde, wie du schon sagst. Außerdem liebe ich es vor meinem Regal ungelesener Bücher zu stehen und zu überlegen, welches ich als nächstes durch schmökern soll. ❤
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
      Ella ^^

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  7. Hey Ella,
    lieben Dank erst einmal für deine Verlinkung!
    Sorry ich platze ja schon total spät hier rein, aber irgendwie raubt mir die Woche immer die Zeit, haha. Aber jetzt bin ich ja hier und kann mich erst einmal etwas breitmachen.

    Interessanter Beitrag! Ich habe auch sehr lange darüber nachgedacht, ob ich Leselisten führen soll, oder nicht. Ich fand den Gedanken dahinter sehr interessant und habe diese Listen schon länger bei Jill und Nicci verfolgt. Ich musste mir schließlich einfach am Ende selbst auch eine erstellen, weil es so viel Spaß macht. Dabei habe ich noch nicht ein einziges Buch diesen Monat von der Liste gelesen, sondern (ich Rebell, hahaha) ganz andere Bücher. Hah. Das macht aber absolut nichts, denn man liest halt, worauf man bock hat. Die Leseliste erinnert mich nur daran, dass es Bücher gibt, die ich unbedingt lesen möchte, es aber meist aus Zeitmangel, oder weil ich es verchecke, irgendwie vergesse. Die Leseliste erinnert mich dann daran, dass sie noch da sind 😀

    Ich werde auch für den Oktober wieder eine Leseliste machen, vielleicht orientiere ich mich daran, vielleicht auch gar nicht. Doch allein der Beitrag dazu und mir dazu Gedanken machen zu können, machen mir total viel Spaß. Dabei fühle ich mich auch absolut nicht unter Druck gesetzt, denn: Es ist ja mein Blog, meine Lesezeit und die gestalte ich dann ebenso chaotisch, wie mir gerade danach ist, haha.

    Ich wünsche dir weiterhin eine wunderbare Lesezeit ❤
    Alles Liebe,
    Sarah

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    • Liebe Sarah,

      vielen Dank für dein Feedback zum Thema. 😀 Ich kann mir schon vorstellen, dass das Listen erstellen und den Beitrag dazu schreiben sehr viel Spaß macht. Wie gesagt, ich bin auch ein Fan von Listen. Aber diese erwecken in mir auch den sofortigen Zwang erledigt zu werden. Meist tue ich das auch, z. B. beim Einkauf oder einfachen „To-Do-Listen“. Genau deshalb würde es mich mega unter Druck setzen, wenn ich eine Lese-Liste erstellen würde und sie dann nicht umsetze. Es ist schön, dass das so viele können. Dann machen die Listen Spaß. Vielleicht bin ich da auch einfach bissel komisch, (okay, wer ist das nicht?!) aber ich könnte das nicht. ^^

      Liebe Grüße
      Ella

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      • Ach, das kann ja jeder für dich entscheiden 🙂 wenn es bei dir nur einen Druck-Faktor auslösen würde, dann wäre es vermutlich für dich wirklich nicht die richtig Lösung. Vielleicht findest du ja was anderes buchiges, was dich dann anspricht 🙂
        Alles Liebe,
        Sarah

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  8. Huhu Ella,

    Leselisten sind in meinen Augen immer das, was man daraus macht. Ja, ich mache mir auch Leselisten. Die brauche ich, ich bin ein Listenfan, eine Rory Gilmore, die sämtliche Entscheidungen ihres Lebens in Pro und Contra Listen aufschreibt und die auch für ihre Leseplanung eine Liste braucht.

    Die besteht meistens aus 20 und nochwas Büchern und nein, natürlich schaffe ich die nicht alle. Nie. Das weiß ich aber am 1. eines Monats noch nicht (denn wir sind sehr gut im verdrängen von Tatsachen) und genau deshalb gehe ich mit einer Menge Motivation ans Lesen.

    Und wenn ein neues Buch kommt, was ich unbedingt sofort lesen muss? Dann mache ich genau das oder ich lege es auf die Leseliste für nächsten Monat.

    Und wenn eine Freundin fragt, ob wir Buch xy, das nicht auf meiner Leseliste steht, zusammen lesen wollen? Dann greife ich begeistert zum SUB abseits meiner Leseliste und ziehe eben dieses Buch aus dem Regal,

    Und dennoch bringt mir meine Leseliste etwas. Ich bringe Struktur in meinen Lesemonat, schaffe es, Bücher, die ich lesen muss (Rezensionsexemplare, Buddyreads, Unilektüre etc.), zusammenzufassen und schaffe ehrlich gesagt mehr, als würde ich munter drauf los lesen. Und darauf bin ich sehr stolz.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Was ich eigentlich damit sagen möchte: Ich glaube, wenn man sich eine Leseliste erstellt, die weit über das eigene Lesevermögen hinaus geht und zwanghaft versucht a) diese zu erfüllen und b) nur Bücher von der Liste zu lesen, dann scheitert man gnadenlos. Als Motivationsquelle sind Listen aber grandios.

    Liebe Grüße
    Jule

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    • Liebe Jule,

      vielen Dank erstmal für deine ausführlich Meinung zu diesem Thema. 🙂 Ja, ich denke, genau deshalb scheitere ich an Lese-Listen. Ich bin jemand, der Listen erstellt, um sie erledigt zu sehen. Ich will sie so schnell es eben geht abarbeiten, um dann andere Dinge tun zu können. Listen sind für mich meist eine Pflicht, weil darauf Dinge stehen, die wichtig sind und erledigt werden wollen. Als Motivation habe ich sie hingegen noch nie betrachtet. Vielleicht sollte ich das mal versuchen? Ich weiß allerdings nicht, ob ich mein inneres Empfinden so schnell umpolen kann. ^^

      Liebste Grüße
      Ella ❤

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  9. Hey!
    Ich kann Michi & Jill da nur zustimmen.
    Ich habe auch immer Leselisten, die aber eher als Richtwert dienen und mich motivieren sollen, denn das tun sie wirklich. Ich fühle mich dadurch überhaupt nicht unter Druck gesetzt. Im September hatte ich glaube ich 18 Bücher drauf, von denen ich 4 streichen konnte, der Rest wanderte zum Teil in den Oktober, oder wurde halt gestrichen. Und trotzdem habe ich um die 12 Bücher gelesen. Es kamen spontane Rezensions und Tour-Anfragen dazu und Lust und Laune Bücher, für die ich mich entschieden habe.
    Für mich bietet die Liste einen Überblick, damit ich gewisse Bücher nicht aus den Augen verliere, denn mein SuB ist schon ziemlich groß, was aber auch daran liegt, dass ich gelesene Bücher regelmäßig aussortiere und somit mehr ungelesene im Regal stehen. Auch das stresst mich nicht, ich habe gerne viel Auswahl und eine eigene kleine Bibliothek 🙂

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    • Liebe Nicci,

      vielen Dank für die Rückmeldung und deine Meinung zu dem Thema. Ich denke, für einen Überblick sind Leselisten wirklich nicht schlecht. Sie unterstützen und den Gedanken der Motivation finde ich auch super. Leider würde sich das bei mir eher ins Gegenteil auswirken. Man kennt sich schließlich selbst immer am Besten. Und ja, Listen bewirken bei mir einen dezenten Ehrgeiz-Charakter. 😀 Vielleicht ändert sich das irgendwann mal, aber aktuell sehe ich darin mehr Stress, als Motivation.

      Liebe Grüße
      Ella 🙂

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      • Wenn solche Listen für Stress sorgen sollte man sie auch weglassen. Aber wie du schon sagst, da kennt sich jeder am besten 🙂
        Ich bin froh, dass ich es ausprobiert habe, da es mir echt Spaß macht.
        Und nun darf ich das erste Buch von meiner Oktoberliste streichen, das ich eben beendet habe, hihi.

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