Das Frustmonster, die To-Do-Liste| Monatsbackflash Januar

Ich schätze, der Titel verrät sich selbst. Die Ziele für 2021 sind gesteckt. Ich gebe mein Bestes, aber ein Tag besitzt leider nur 24h. Wovon ich gern mindestens 8h schlafe. Also, doch nur 16h. Wenn ich davon die Zeit für Kind, Haushalt und Arbeit abziehe …. Ähm. Ja. So viel dazu.

To-Do-Liste – ein Frustmonster

Ich hänge meiner To-Do-Liste so hinterher, dass sie immer länger wird, statt kürzer. Gerade letzte Woche frustrierte mich das dermaßen, dass ich sie am liebsten zerrissen und entsorgt hätte. Aber Jammern hilft nicht und ich bin ein positiver Mensch. Was also tun?

Schau auf die Erfolge!

Und die gab es. Zum einen hatte dieser Blog hier Geburtstag. Vier Jahre gibt es Ella Woodwater nun bereits. Eine schöne Zeit. Ich stöbere selbst gern in den alten Beiträgen und schwelge in Erinnerungen.

Hier meine persönlichen Highlights für euch:

Der Blog bedeutet mir unheimlich viel. Er ist mein Notausgang. Meine Hängematte. Der Ort an dem ich den Alltagskopf ab- und den Freizeitkopf anschalten kann. Meine „Malediven-to-go“ sozusagen. Ich denke, ihr wisst was ich meine.

Außerdem haben wir es endlich geschafft den Weihnachtsschmuck wegzuräumen und die letzten Weihnachtsgeschenke einzupacken. Ich würde sagen wir liegen super in der Zeit. Was sagt ihr? Den Spruch: „Besser spät, als nie“ habe ich schon immer gemocht. Und dieses Jahr passt er besser denn je.

Schnee | Bild: Ella Woodwater

Es gab Schnee. Der stand zwar nicht auf der To-Do-Liste. Aber für mich ist er dennoch ein Erfolg. Okay, Erfolg ist der falsche Begriff. Schnee ist eher ein Wohlfühlfaktor. Er erinnert an Kindheit. Heiße Wangen, nasse Hintern, lautes Lachen, Rodeln und Schneeballschlachten. Herrlich! Und wann gab es bitte das letzte Mal Schnee, sodass man mit dem Schlitten direkt aus dem Haus fahren konnte? Das ist eine ganze Weile her. Genau deshalb fand ich es großartig. Alles weiß. Pure Liebe! Also Schneesachen an. Schlitten gepackt. Raus! Der Mini-Mann war zu Beginn skeptisch, aber nach drei Tagen war rodeln dann doch cool.

Leseflaute – Ahoi!

Ja. Ihr lest richtig. Der Januar war lesetechnisch für mich absoluter Murks. (Gibt es dieses Wort überhaupt?) Ehrlich gesagt habe ich lediglich zwei Bücher beendet. Und beide lese bzw. höre ich schon seit geraumer Zeit.

Cyber Trips von Marie Graßhoff | Bild: Ella Woodwater

Cyber Trips* von Marie Graßhoff – Das Buch liegt schon länger herum (Seit September? Bin mir nicht sicher.). Nach Neon Birds* (Band 1) habe ich mir direkt den Folgeband geschnappt. Aber da es momentan für mich sehr schwer ist richtige Bücher zu lesen, musste ich immer wieder unterbrechen. Leider. Denn mir gefiel der zweite Band wirklich gut. Ich mag Maries Zukunftswelt total. Eine Mischung aus „Back to nature“ und „High-End Technik“. Ich weiß gar nicht, wie ich das richtig beschreiben soll. Die Charaktere sind klasse ausgearbeitet, auch wenn mehrere Personen im Vordergrund stehen, fällt keiner hinten runter. Es wird nicht zu wenig erzählt. Beta Hearts* (Band 3) wartet ebenfalls schon im Regal, aber bis ich das schaffe wird wohl noch ein wenig Zeit vergehen.

Save me* von Mona Kasten (Hörbuch) – Begonnen habe ich die Geschichte im Oktober. Ihr seht, wie lange ich schon daran höre. Eine niedliche Highschool-Story, die Welten aufeinanderprallen lässt. Heile Familienidylle gegen Wirtschaftsbonzen. Mona Kasten hat für mich einen sehr detaillierten Schreibstil. Ihre Beschreibungen von Gestik und Mimik ist unglaublich lebhaft. Das gefällt mir wahnsinnig gut. Der Film vor meinem inneren Auge läuft hier nicht nur in schwarz-weiß sondern Full HD. Weshalb ich die Geschichte nicht nur um ihretwillen mag, sondern weil ich viel daraus mitnehmen kann, für mich und mein eigenes Projekt. Das Hörbuch kann ich nur empfehlen. Die Stimmen von Milena Karas und Michael-Che Koch sind sehr einfühlsam und betonen die Gefühle der Protagonisten hervorragend.

Schreibziele 2021 – here we go!

Bezüglich des Projektes kann ich für mich große Erfolge verzeichnen. Vielleicht klopfe ich mir auch ein wenig selbst auf die Schulter. Sieht ja keiner. Die Auszeit im Dezember hat offensichtlich geholfen. Der Januar fing richtig gut an. Kapitel 19 und 20 sind geschrieben und an meine Testleserinnen verschickt. Das Projekt ist auf über 60.000 Wörter angewachsen. Ich konnte mehrfach mein Tagesziel schaffen UND einige gute Ideen für die Überarbeitung notieren. Die Liste wird zwar immer länger, aber alle Punkte sind umsetzbar. Außerdem habe ich mir eine neue Deadline gesetzt. 1 Jahr, 1 Manuskript. Schauen wir mal, ob das klappt.

Das war es von mir. Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen erfolgreichen Start ins Jahr 2021. Und wenn nicht erfolgreich, dann eben einen zufriedenen oder gesättigten Start. Es sind die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen.

Wir lesen & schreiben uns.


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3 Gedanken zu “Das Frustmonster, die To-Do-Liste| Monatsbackflash Januar

  1. Hallo Ella!
    Herzlichen Glückwunsch zu vier Jahren Blog! :)
    So eine Leseflaute geht auch wieder vorbei, du darfst dir einfach nur keinen Druck machen.
    Ich habe schon so viel gutes über die Reihe von Marie Grasshoff gehört, das ich überlege ob ich mir die Bücher nicht doch mal ansehen sollte. Klingt auf jeden Fall interessant.
    Momentan haben mein Mann und ich für uns und unseren Krümel eine gute Lösung wie wir diese ganze Situation gut überstehen gefunden. Und deshalb war der Januar für uns wieder etwas entspannter. Hoffe so geht es jetzt erstmal weiter. :)
    Liebe Grüße
    Diana

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Diana,

      Danke, danke! ^^ <3
      Die Leseflaute ist inzwischen etwas abgeflacht, vorallem durch meine Lesechallenge und die damit verbundene Leseabwechslung. Ein Glück!
      Ich drück euch die Daumen, das es so entspannt bleibt. Für mich habe ich jetzt entschieden, dass ich mir mal einen Tag Urlaub gönne. Ganz allein. XD Hatte ich schon ewig nicht mehr.

      Liebste Grüße
      Ella <3

      Gefällt 1 Person

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