Von Schnupfnasen und Tatendrang | Monatsbackflash September

Mögt ihr Weihnachten?

Auf den Tag genau sind es noch 90 Tage bis zu Heiligabend. (Das wollte ich schon immer mal schreiben. Hihi!)

Ich freue mich schon auf Dezember. Es ist eine meiner liebsten Zeiten im Jahr. Mit Kind ist die entspannte Weihnachtszeit zwar nicht mehr soooo Couchlastig, wie früher, aber das ist okay. Wenigstens setzt sich die Entenkeule mit Klößen nicht mehr soooo sehr auf der Hüfte fest. Aber genug davon. Schließlich ist erst September, richtig?

Also, was trieb der Alltag im September?

Ehrlich gesagt, passierte die vergangenen Wochen ziemlich viel, was sich direkt in meinem Schreibpensum widerspiegelt. (Dazu später mehr.)

Der Monat begann damit, dass unser Mini-Mann in die Krippe startete. Ja … es ist so weit. Wir haben jetzt ein Krippenkind. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie aufgeregt, traurig, besorgt und glücklich wir uns in einem einzigen Moment gefühlt haben, als unser Sohn die ersten Stunden dort verbrachte. Er ist doch noch so klein und plötzlich stiefelt er mit seinem Rucksack los in die Krippe. Unfassbar.

Natürlich kam es, wie es kommen musste, und wir haben uns alle einen Krippen-Schnupfen weggeholt. (Wobei Mama am längsten flachlag, wer auch sonst.) Die Zeit zu Hause haben wir jedoch gut genutzt und ein paar Sachen abgearbeitet, die schon lange auf der To-Do-Liste standen. Dinge, wie den Kleiderschrank im Kinderzimmer weiß anstreichen. (Das geht auch mit Schnupfen.)

Malerarbeiten auf dem Balkon.

Außerdem haben wir erneut den Dresdner Zoo besucht. Dort hatten wir diesmal ein ziemlich einzigartiges Erlebnis, was sowohl cool, als auch beängstigend zugleich war.

Löwen-Treff im Dresdner Zoo

Einer nachdem anderen kam an die Scheibe. Sie starrten und standen, ohne Gebrüll oder wildes Kratzen. (Was wohl öfter vorkommen muss, wenn man das Glas sieht.) Ich bin ehrlich gesagt direkt ein paar Schritte zurückgetreten, obwohl mir durchaus bewusst war, dass ich mich in Sicherheit befand. Aber bei meiner Größe reicht mir ein Löwe locker bis zur Schulter. Ganz ehrlich, da wird einem schon mulmig. Egal ob Sicherheitsglas dazwischen oder nicht. Trotzdem war es unglaublich faszinierend, die Tiere so nah erleben zu dürfen.

Vom verpassten Comic-Fest… und Büchern.

Und wieder ging es an mir vorbei, ohne dass ich dabei sein konnte – das Comic-Fest (Link zur Website). Es ist einfach nur traurig. Aber allein wegen Corona hätte ich darauf dieses Jahr schon keine Lust gehabt. Nächstes Jahr. Nächstes Jahr wird mein Comic-Jahr. Haha.

Bis dahin vertröste ich mich mit meinen anderen Büchern. Im September durften einige e-Books bei mir einziehen, vor allem deshalb, weil ich mich jetzt für Kindle Unlimited (Link zu Amazon) entschieden habe. Für 9,99 Euro im Monat, so viel lesen, wie man möchte. Bisher habe ich mich dagegen immer etwas gewehrt, aber da ich seit Monaten fast ausschließlich auf dem Kindle lese, hätte es sich für mich womöglich schon viel eher gelohnt. Naja, besser spät als nie. Wer sich dafür interessiert, die Bücher von @Marahwoolf , @marierapp oder @annanigra (Links zu Instagram) sind alle über Kindle Unlimited zu haben. Allesamt tolle Autorinnen mit noch tolleren Büchern.

In Papier durfte trotzdem einige Werke einziehen. Band 2 von Beastmode von Rainer Wekwerth (Link zu Thalia) Heiß ersehnt! Ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Story um die fünf außergewöhnlichen Jugendlichen weitergeht.

Beastmode – Gegen die Zeit | Rainer Wekwerth

Auch Band 4 der Luna-Chroniken von Marissa Meyer (Link zu Thalia) hat sich ins Regal geschlichen. Mittlerweile habe ich bereits Band 3 verschlungen und liebe die Geschichte um Cinder. Einfach genial, was sich die Autorin da ausgedacht hat. Ganz große Leseliebe.

Es war einmal eine Ella, die Autorin werden wollte …

So ungefähr würde sich das Märchen anhören, welches von einer ehrgeizigen jungen Frau berichtet, die sich seit Jahren wünscht, Autorin zu werden und es aufgrund widriger Umstände einfach nicht schafft.

Der September war schreibtechnisch wirklich eine Niete. Mal abgesehen davon, dass ich wieder arbeiten gegangen bin, nach einigen freien Wochen wegen Wohnungsumbau, war ich auch noch krank. Oder besser gesagt, bin es noch. Es ist zwar nicht mehr so schlimm, aber es reicht aus, dass nach einem langen Tag, die Motivation abends den Laptop anzuschmeißen gegen null sinkt.

Die Folge: Kapitel 15 ist zur Hälfte geschrieben und wartet seitdem geduldig auf Fortsetzung. Ich kann an der Schreib-Front also nichts Neues berichten, was mich gelinde gesagt, echt ärgert. Aber es ist wie es ist und Jammern hat leider noch nie weitergeholfen. Also heißt es: Gesund werden, Kraft tanken und frisch ans Werk.

Bis dahin versüße ich euch den September mit einer Kurzgeschichte. Wer sie noch nicht kennt: Brief an mein 15-jähriges Ich.

Viel Spaß beim Lesen.

Einen wundervollen Start in den Herbst.

Wie lesen und schreiben uns.


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