Rezension | Say something von Emma C. Moore

In meinem Urlaub hatte ich viel Zeit zum Lesen und so konnte ich auch ein paar Bücher schmökern, die schon länger auf meiner eBook-Wunschliste langhin dümpelten. Emma C. Moore bzw. Marah Woolf gehört seit der Mondlicht-Saga zu meinen liebsten Autorinnen. Zudem ist sie auch noch total nett, wenn man ihr persönlich begegnet. Ich habe fast alle Bücher von ihr gelesen, nur einige wenige ihrer Romance-Bücher fehlen noch.

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Autor|in: Emma C. Moore
ISBN: 978-3-7528-8045-8
Verlag: Self-Publishing
Preis: 9,99 €
ca. 296 Seiten

Thalia|Amazon

Um was geht’s?

Die neunzehnjährige Rayne hat Wünsche. Ganz normale Wünsche für ein ganz normales Mädchen. Einmal will sie ihre Haare lila färben, unter dem Sternenhimmel schlafen oder sich ein Schmetterlingstattoo stechen lassen. Heimlich sammelt sie diese Wünsche in einem Wunschglas. Aber Rayne ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Star. Mit ihrem Geigenspiel begeistert sie ein Millionenpublikum, doch der Erfolg hat seinen Preis: Ihr dominanter Vater bestimmt über jedes Detail ihres Lebens.

Als der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen und landet in einem Sanatorium. Hier absolviert Finian ein Praktikum – und er ist sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert. Mit ihm wagt Rayne nicht nur eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz neues Leben.

Was sage ich dazu?

Say something hat mich wirklich berührt. Es hat mein Herz mehr als einmal zum Stillstand gebracht und zum Schluss völlig zerbrochen. Trotzdem habe ich die Geschichte geliebt. Sie ist ruhig, aber keinesfalls langweilig.

Wenn man Rayne begegnet, und sie durch Finians Augen betrachtet, kann man sie eigentlich nur mögen, auch wenn sie keine Ahnung vom Leben hat. Aber wie auch, haben ihre Eltern das doch nie zugelassen. Dennoch ist sie auf ihre Art total herzlich. Geld ist ihr völlig egal, sie freut sich über die kleinsten Dinge und ist so dankbar dafür. Das hat mir am meisten gefallen, denn, wie oft übersehen wir doch in der Hektik des Alltags all die schönen Momente und kleinen Aufmerksamkeiten. Meist wissen wir sie gar nicht mehr richtig zu schätzen. Die Autorin schafft es in ihrer Geschichte, den Blick wieder darauf zu lenken und zeigt damit, dass wir ruhig öfter innehalten sollten, um auch die scheinbar unbedeutenden Dinge unseres Lebens zu genießen.

Klasse fand ich, dass ich in beide Charaktere Einblick zu erhielt. So konnte ich mir sowohl von Rayne, als auch von Finian ein sehr gutes Bild machen. Finian ist bodenständig und ein Beschützer. Seine eigenen Wünsche stellt er für seine Familie und Freunde immer zurück, nur bei Rayne gelingt ihm das nicht, wodurch er sich in eine wirklich ausweglose Situation manövriert.

„‚Niemandes Wünsche sind blöd oder belanglos oder unwichtig. Im Gegenteil. Wünsche sind das Wichtigste, […]'“

Say something, Pos. 780.

Ich mochte ihn trotzdem, auch wenn er sich hier und da nicht richtig verhalten hat. Aber was ist schon richtig. Gegen die eigenen Gefühle kann man sich nicht immer behaupten und so bleibt nur die Flucht, der scheinbar einzige Ausweg.

Fazit?

Eine zauberhafte Geschichte, die das Herz höher schlagen lässt, um es kurz danach auf dem Boden zu zertrampeln. Klingt hart? Jaaah, das war es auch. Und dennoch ist Say Something absolut lesenswert. Schnappt es euch, legt eine Packung Taschentücher bereit, kocht euch einen leckeren Tee und lehnt euch zurück. Finian und Rayne übernehmen den Rest. Zwei tolle Charaktere, in einer zarten Liebesgeschichte, die euch begeistern wird.

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