5 Gründe, warum »A court of Mist and Fury« schon jetzt mein Jahreshighlight 2018 ist!

Heute bekommt ihr von mir eine etwas andere Rezension zu einem Buch. Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis hat einen wirklich tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Weshalb ich euch 5 Gründe nennen möchte, wieso dieses Buch bereits jetzt eines meiner Jahreshighlights 2018 ist. Aber Achtung – es handelt sich hier um Band zwei der Reihe „Das Reich der sieben Höfe“ von Sarah J. Maas. Wenn ihr also Band eins nicht gelesen habt, könnt ihr euch hier, meine spoilerfreie Rezension durchlesen.

Das Reich der sieben Höfe // Sarah J. Maas

Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-76182-6
ca. 720 Seiten
Preis: 19,95 € (Hardcover)

Verlag|Thalia|Amazon

**Achtung der folgende Beitrag könnte Spuren von Spoilern enthalten!**

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1. Plottwists, die einem den Atem rauben

Wenn ich die Rezensionen anderer Blogger gelesen habe, dachte ich immer, oh man, das klingt ja dramatisch. Aber wisst ihr was? Das ist es auch!

Band zwei der Sarah J. Maas Reihe – Das Reich der sieben Höfe hat einfach mal alles gekillt, woran ich nach Band eins geglaubt habe. Aber zurecht, einfach mal zurecht. Diese Wendungen waren der Hammer. Ich bin immer noch total begeistert. Mag sein, dass einige von euch jetzt denken »Boah, noch so eine die diesem Hype folgt.« (Gibt es den eigentlich noch?) Aber wisst ihr, das tue ich liebend gern, wenn ich dafür in das Vergnügen komme, solche guten Bücher zu lesen!

2. Realistische Darstellung, menschlicher Ängste

Wie oft habe ich Bücher gelesen, in denen Heldinnen eigentlich Angst hatten, dann aber über sich hinaus gewachsen sind und all dem Bösen die Stirn boten. Oft, ziemlich oft sogar, weil ich solche Geschichten einfach liebe. Was ich eigentlich sagen will, ist, das Ende bestand meist aus einem Happy End. Sämtliche Ängste oder schlimmen Erlebnisse waren vergessen. Alles war Friede Freude Eierkuchen, aber nicht so bei Feyre.

Sie leidet, sie quält sich und sie kotzt sich die Seele aus dem Leib, einfach weil ihr die Erlebnisse bis tief in die Knochen vorgedrungen sind, um sich dort für immer und ewig einzubrennen. Und das finde ich super. Klingt das sadistisch? Vielleicht. Ich will nur sagen, genau so wäre es doch, oder?

Niemand steht einfach auf, klopft sich den Staub von den Hosen und lebt weiter. Wir würden wahrscheinlich Stunden bei unserem Therapeuten verbringen, um solche schreckliche Erlebnisse zu verarbeiten. Vielleicht würden wir uns aber auch einfach von der nächsten Brücke stürzen. Wer weiß das schon …

3. Gut wird zu Böse, Böse wird zu gut – WTH??

Ja, ich spoilere hier gerade wie wild, aber nicht umsonst prangt dieser kleine Satz, da ganz oben, über diesem Beitrag. Aber ohne Spoiler könnte ich das hier wahrscheinlich alles gar nicht in Worte fassen. Mal ehrlich, der Traumprinz entpuppt sich als ein egoistischer, eifersüchtiger Kontrollfreak? Und der heiße Bad-Ass-Typ wird zum Mr. Right? Ich bin immer noch total geflasht.

Es ist mit Sicherheit auch das erste Buch, in dem ich auf den »Bösen« nicht böse bin. Ich kann Tamlin einfach nicht in die dunkle Ecke Stellen und ihm den schwarzen Peter zuschieben. Irgendwie kann ich ihn sogar verstehen, obwohl sein Verhalten mehr als fragwürdig ist. Aber ich denke, nach all dem, was da so ablief, ist er einfach zu bemitleiden. Wahnvorstellung und Zwangsneurosen hätte ich zwar nie bei einem Fae erwartet, aber man lernt ja nie aus. Ich bin sehr gespannt, was Sarah J. Maas noch so für unseren kleinen Verräter bereithält. Auf jeden Fall sollte er sich vor Rhysand in Acht nehmen.

4. Eine Liebe zum Niederknien

Ich gebe zu, durch die Facebook-Gruppe „a court of Books and fangirling“ wurde ich zwangsläufig gespoilert. Als der Hype um die Bücher seinen Höhepunkt erreicht hatte, prangten einem überall Lobeshymnen um Rhysand entgegen. Jeder wollte plötzlich einen haben. Ich habe das natürlich noch nicht so ganz verstanden, weil ich zum einen, noch mitten in Band 1 steckte und zum anderen – Hä? Feyre liebt doch Tamlin?

Nun, nachdem ich innerhalb von drei Tagen Band 2 verschlungen habe, verstehe ich natürlich die allgemeine Aufregung. Hätten wir nicht alle gern einen Rhysand? Ja, er ist schon ganz nett, nicht war?

Die Entwicklung ihrer Beziehung ist einfach herzzerreißend und gespickt von kleinen Details, die sich alle erst in Band zwei auflösten, was das ganze einfach unglaublich greifbar gemacht hat. Auf einmal ergaben Handlungen, Andeutungen und viele andere Kleinigkeiten Sinn. Sie fügte sich zu einem großen Ganzen zusammen, das mich seufzend auf der Couch zurückließ.

Das alles so aufzuschreiben, ja gar knapp eintausend Seiten vorher zu planen ist so beeindruckend urgewaltig, dass ich mein Geschreibsel hier nur nett belächeln könnte. Aber zum Glück vergleiche ich mich ja nicht mit Bestseller-Autorinnen … haha … *hust*

5. Spannung, ohne Cliffhänger – Halleluja

Wir kennen sie alle, diese fiesen Cliffhänger zum Ende eines Buches. Plötzlich stirbt noch ein geliebter Charakter oder auf einmal steht der Erzfeind wieder vor der Tür, von den Toten zurückgekehrt. Ja, es ist zum Haare raufen und ich habe schon öfter deswegen mehr als laut geflucht. Zumindest dann, wenn ich wusste, dass ich noch sehr lange auf die Fortsetzung warten musste.
Aber Sarah J. Maas hat bereits beim ersten Band bewiesen, dass sie die Spannung auch wunderbar ohne Cliffhänger am Leben erhalten kann. Auch bei Band zwei war das Ende einfach perfekt gewählt. Der Schlusssatz hatte etwas wölfisches und das gefiel mir ausgesprochen gut.

„Und so führte Tamlin die High Lady des Hofs der Nacht ins Herz seines Reichs.“

Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis, S. 709.

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Ihr Lieben, wie ihr meinen Worten sicher entnehmen könnt, war ich hellauf begeistert vom zweiten Band der Sieben-Höfe-Reihe von Sarah J. Maas. Am 09. März 2018 erscheint Band drei „Das Reich der sieben Höfe – Sterne und Schwerter“ auf Deutsch. Ich werde es bis dahin sicherlich schon auf Englisch gelesen haben, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht, auch wenn es sich im Englischen nicht ganz so unbeschwert lesen lässt.

Vielleicht haben auch schon einige von euch das Cover von Band vier bewundert „A Court of Frost and Starlight“, welches im Mai 2018 bei Bloomsbury erscheinen wird. Wobei mir das USA-Cover eindeutig besser gefällt. Was meint ihr?

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Bild: sarahjmaas.com/

Ich freue mich schon wahnsinnig auf diese beiden Bücher und bin jetzt schon gespannt auf den Sturm, der bei Facebook losbrechen wird.

Wie sieht das bei euch aus?

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14 Gedanken zu “5 Gründe, warum »A court of Mist and Fury« schon jetzt mein Jahreshighlight 2018 ist!

  1. Hallöchen,

    ich liebe, liebe, liebe dieses Buch! Es ist unglaublich wie es Feyre mit Rhysands Hilfe schafft ihr Trauma und die Depressionen Stück für Stück zu überwinden!
    Als Mensch, der selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, baut mich dieses Buch stehts aufs neue auf. Egal wie kaputt man ist und wie auswegslos eine Situation auch scheint, es gibt einen Ausweg und man kann es schaffen.
    Rhysand ist nicht nur ein super heißer, sondern auch ein charakterlich einwandtfreier Kerl. Allein seine Selbstbeherrschung, wenn es um Feyre geht und wie sehr er seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zurück stellt, weil er weiss das sie nicht damit klar kommen würde! Er ist einfach die vollendete Version eines „Mates“ und ich hoffe, dass jede/r so einen Menschen im Leben findet.

    Liebe Grüße,
    Antonia

    Gefällt 1 Person

  2. Mir stehen noch 100 Seiten des Lesens zur Verfügung, aber ich gehe mit dir mit. Ich hätte nach Band 1 nicht gedacht, dass es SO weiter geht und bin immernoch über so manche Szene geschockt (er hat sie eingesperrt, sah ich nur).
    Die Überlegung wie die Geschichte in Bild und Ton festgehalten werden könnte, ging mir auch bereits durch den Kopf. Schlussendlich glaube ich nicht daran, dass so soviel Gefühl außerhalb der Fantasy des Lesers Platz hat und genau so sollen Bücher sein.

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Tina,

      ja, als Film wäre es echt schwierig, all dem gerecht zu werden, was man sich so vorgestellt hat, während des lesens. Es ist ja so schon immer eine Gradwanderung, wenn die Filmindustrie ein Buch verfilmt. Oh Gott, ich muss da sofort wieder an die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier denken. Ich weiß nicht, ob du die Bücher kennst. Aber falls ja, sieh dir die Filme nicht an. Es lohnt sich so gar nicht!

      Liebe Grüße
      Ella <3

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  3. Liebe Ella,

    Ich kann deinen Hype einfach absolut nachvollziehen.
    Lange Zeit (und damit meine ich Monate) habe ich kein Buch mehr so verschlungen wie ACOMAF. Ich könnte es keine Sekunde aus der Hand legen und war innerhalb von wenigen Tagen damit durch. Danach war ich einfach nur Baff und gefragt.
    Es war großartig und ja, ich liebe Rhysand! Nach Band 1 hätte ich fast nicht weiter gelesen, da es mir nicht so gut gefallen hat, aber ich bin so froh dieses Kunstwerk nicht verpasst zu haben ❤

    Ich weiß noch nicht, welches Cover ich schöner finde. Ich finde die Schriftfarbe und Darstellung auf dem UK Cover schöner, aber ich liebe diese Schnörkel auf dem USA Cover. ❤

    Liebste Grüße
    Jenny

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Jenny,

      da ich Band 1 auf englisch gelesen habe, war mein Lesefeeling auch nicht so, wie es wohl bei der deutschen Ausgabe gewesen wäre. Dennoch mochte ich das Buch sehr gern, weil Feyre mich einfach überzeugen konnte. Aber du hast recht, das Band zwei um vieles besser war. :-D <3 Ich bin jedenfalls froh, diesem Hype gefolgt zu sein.

      Liebe Grüße
      Ella <3

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      • Ich habe die Bände auch auf englisch gelesen, was ich persönlich immer besser finde, aber die Storyline in Band 1 war mir einfach zu abgedroschen und es fehlte so viel Erklärung und Tamlin und Feyre waren einfach so Dramamäßig unterwegs aber einfach.. too much!
        Naja aber Band 2 war wirklich genial und Band 3 ist zum Glück auch richtig gut 😊

        Gefällt 1 Person

      • Mein Englisch ist okay, würde ich sagen aber ich brauche dennoch sehr lange zum Lesen. Allerdings lese ich ein Buch nie zweimal deshalb kann ich aich keinen direkten englisch-deutsch Vergleich machen. Aber grundsätzlich denke ich auch, dass das Buch in der Sprache des Autors immer am Besten sein wird. Bei einer Übersetzung kann halt immer etwas verloren gehen. 😊

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