Secret Fire – Die Entfesselten

Wie nach Teil eins, der Secret Fire Dilogie, versprochen, präsentiere ich euch heute meine Rezension zu Teil zwei. Ich muss sagen, dass ich mich beim zweiten Band deutlich schwerer getan habe, es zu Ende zu lesen.

Nicht, weil es nicht spannend war, sondern weil ich ständig unterbrochen wurde bzw. keine richtige Zeit dafür fand. Es gab Lesemomente, da habe ich gerade mal zwei Seiten geschafft, bevor ich das Buch erneut zur Seite legen musste. Es war echt zum Haare raufen. Aber ihr kennt das ja mit Sicherheit selbst, also will ich hier mal nicht so rumjammern.

Um was ging es denn überhaupt bei Secret Fire?

Wenn das Schicksal dein Fluch ist und die Liebe deine Erlösung.

Sacha wird sterben. Taylor kann das verhindern. Taylor muss ihren Kräften trauen. Sacha an Taylor glauben. Es gibt nur einen Weg. Nur diesen einen Kampf. Alleine sind sie machtlos. Zusammen unaufhaltsam. Und ihre Liebe wird alles überwinden.

ACHTUNG: In den folgenden Passagen könnten Spoiler enthalten sein. Ab „Fand ich auch irgendetwas toll?“ kann gefahrlos weitergelesen werden. 

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Bild: Ella Woodwater

Wie fand ich die Entfesselten?

Das Buch startete direkt und ohne großartige Erklärungen. Wer also Secret Fire – die Entflammten nicht gelesen hat, der wird sich bei die Entfesselten nur schwer zurechtfinden. Ich fand den Start dadurch aber absolut super, denn da ich kurz vorher den ersten Band beendet hatte, konnte ich nahtlos weiterlesen.

Leider begann der zweite Teil auch mit einer Szene, die mich erstmal völlig fassungslos zurückließ. Und anstatt weiterzulesen habe ich das Buch frustriert weggelegt, weil mir diese Entwicklung so gar nicht gepasst hat. Ja, ich weiß! Sicher hätte jeder von euch weitergelesen, um zu wissen, was da kommen mag. Aber mich hat das erstmal pappsatt gemacht.

Ich erfuhr, wer der Böse ist, gegen den Sacha & Taylor kämpfen müssen. Und dieser Gegner wird als übermächtig, böse und unbesiegbar beschrieben. So mächtig, dass er es gegen eine ganze Gruppe der besten Alchemisten aufnehmen konnte und gewann. Nebenbei schaffte er es sogar noch, Sacha ein weiteres Mal zu töten.

Seine erschaffenen Gehilfen haben auch einige Male versucht, Sacha gefangen zu nehmen. Denn, der böse Typ braucht Sacha um den Fluch zu vollenden und um noch mächtiger aka böser zu werden. Und trotz dieser mehr als schlecht stehenden Aussicht, und der Tatsache, dass der schwarze Alchemist Sacha haben will, nehmen Louisa (eine mächtige Alchemistin/Freundin) und Sacha die Verfolgung auf …

Äääääääh… whaaat??

Da fiel mir einfach nichts mehr ein…

Klar, hat Sacha erst dagegen geredet, aber so richtig rund kam mir das trotzdem nicht vor. Es war mir einfach zu unlogisch. Niemand hätte die Verfolgung eines übermächtigen Gegners, der vorher gegen eine Gruppe Alchemisten locker gewonnen hat, ZU ZWEIT aufgenommen. Oder?

Die Versuche Sacha gefangen zu nehmen, die in Band eins beschrieben wurden, wirkten am Ende der Geschichte, und mit der fortlaufenden Beschreibung des Endgegners, daher auch eher schwach.

Warum?

Na weil, wenn dieser böse Typ so super stark ist und jede Gegenwehr mühelos durchbrechen kann, wieso hat er sich Sacha dann nicht einfach geholt?
Warum hat er sie immer wieder entkommen lassen? Und das durch einfaches weglaufen? Als ob weglaufen einen mächtigen Mann, mit dämonischer Macht, aufhalten würde…

Fand ich auch irgendetwas toll?

Na klar! Ich weiß, die ersten Passagen meiner Rezension klangen, als ob ich das Buch frustriert in die Ecke geworfen hätte. Aber so war es natürlich nicht. Denn Secret Fire – die Entfesselten war wirklich wieder sehr flüssig zu lesen und spannend geschrieben. Hätte ich nicht ständig unterbrechen müssen, hätte ich es sicher viel schneller durchgehabt. Ich mochte Sacha & Taylor sehr und das Ende hat mich wirklich überzeugt. Zumal Taylor mir quasi aus dem Herzen sprach, denn folgendes Zitat erinnerte mich sehr an meine eigenen Gedanken zu Band eins:

Wenn alles den Bach runtergeht, möchte man von den größten Experten der Welt eins wirklich als Allerletztes hören: „Tja, also … dazu können wir leider gar nichts sagen.“

Würde ich es empfehlen?

Ja. Trotz der Schnitzer zwischendurch, bot mir diese Dilogie eine aufregende Reise in die Welt der Alchemie. Wen ein paar unlogischen Handlungen der Protagonisten nicht weiter stören, dem kann ich diese Bücher durchaus empfehlen.

Kennt es schon denn jemand von euch? Haben euch meine genannten Punkt auch gestört oder eher überhaupt nicht?

Wir sehen und lesen uns.

Eure Ella ❤

8 Gedanken zu “Secret Fire – Die Entfesselten

  1. Hey Ella!

    Ich habe bisher nur den ersten Band gelesen, den aber wirklich sehr gemocht.
    Demnach muss ich mich bald unbedingt mal auf den weg machen, um mir auch die Fortsetzung ergattern zu können 😉

    Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende!
    Liebste Grüße ❤ Jill

    Gefällt 1 Person

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