Rezension | Lion and Bride von Mika Sakurano

Wie manche von euch vielleicht wissen, bin ich aktuell auf einem kleinen Manga-Trip. Diese japanischen Comics lese ich schon immer gern, aber aktuell kann ich einfach nicht genug davon bekommen. Deshalb habe ich beschlossen, euch diese Bücher ebenfalls auf meinem Blog vorzustellen. Ich werde jedoch keine Einzelbände, sondern immer die vollständige Reihe rezensieren. Somit garantiere ich euch einen ununterbrochenen Leseflow.

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Zeichner|in: Mika Sakurano
Verlag: Tokyopop
ISNB: 978-3-8420-4021-2
Preis: 6,95 € pro Band
Abgeschlossen in 3 Bänden

Verlag|Thalia|Amazon

Um was geht´s?

Yua ist eine eigenständige Highschool-Schülerin und auf sich allein gestellt, als ihre geliebte Oma als letzte Familienangehörige verstirbt. Der einzige Halt in Yuas Leben ist nun ihr geheimer Freund Ryota – ihr Klassenlehrer! Die beiden schwärmen schon länger davon, einmal eine Familie zu gründen und machen nun Nägel mit Köpfen. Kurz nach der Hochzeit beichtet Ryota seiner frisch gebackenen Braut jedoch, dass er einen Sohn aus erster Ehe hat. Und der geht ausgerechnet in die gleiche Klasse wie Yua …!

Wie fand ich es?

Auf Lion and Bride bin ich durch die Verlagsvorschau von Tokyopop aufmerksam geworden. Der Klappentext klang witzig und interessant. Deshalb kam mein Entschluss relativ schnell, die Bücher zu kaufen und auf der Leipziger Buchmesse war es dann soweit.

Leider muss ich jedoch sagen, das mich die Reihe nicht überzeugen konnte. Das lag auf keinem Fall am Zeichenstil, der hat mir wieder richtig gut gefallen. Schön klar, nicht zu vollgestopft oder zu süß. Der Grund, wieso mich Lion and Bride nicht mitnehmen konnten, war die Story an sich.

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Ich denke, letztendlich traf diese Dreiecksgeschichte ‚Schülerin-Lehrer-Sohn‘ einfach nicht meinen Geschmack. Zumal ich die Beziehung von Yua und Ryota von Anfang an nicht ernst nehmen konnte. Es hat sich immer so dargestellt, als wäre er mehr ein guter Freund für sie oder gar eine Vaterfigur, als ihr Mann. Außerdem hat sie sich für jedwede Zuneigung geschämt, obwohl sie mit ihm verheiratet war, sodass das ganze Verhältnis total krampfig wirkte. Ich hatte hier wesentlich mehr Tiefgang und Drama erwartet. Aber das wäre in drei Bänden mit Sicherheit gar nicht umsetzbar gewesen.

Die Entwicklung der Beziehung zwischen Yua und dem Sohn von Ryota fand ich wiederum recht gelungen und das Ende wirklich schön. Insgesamt muss ich sagen, war der Sohn sowieso mein Lieblingscharakter in dem Manga. Er war zwar total eigensinnig und pingelig, aber er wirkte auf mich einfach am authentischsten.

Fazit?

Ich weiß, meine Rezension zu diesen Büchern ist recht kurz ausgefallen, aber letztendlich bin ich wohl froh, dass die Reihe aus nur 3 Bänden bestand. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass das der schlechteste Manga war, den ich je gelesen habe, oh nein. Aber ich gebe zu, dass es schon wesentlich Bessere gab. Insgesamt hatte ich eine tiefsinnigere und dramatischere Story erwartet, die mir leider nicht geboten wurde.

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