Das Wunder der wilden Insel von Peter Brown

Hach, was soll ich sagen. Es war mal wieder Liebe auf den ersten Blick. Ich entdeckte dieses gute Stück beim Stöbern durch das Bloggerportal von der Randomhouse Verlagsgruppe. Das Cover war so niedlich und beim Durchblättern haben mich die Illustrationen gleich vom Hocker gerissen. Vielen Dank hiermit nochmal an cbt und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Das Wunder der wilden Insel // Peter Brown

Autor: Peter Brown
Verlag: cbt
ISBN: 978-3-570-16483-9
ca. 283 Seiten

Um was geht´s?

Als das Robotermädchen Roz erstmals die Augen öffnet, findet sie sich auf einer wilden, einsamen Insel wieder. Wie sie dorthin gekommen ist und warum, weiß sie nicht. Das Wetter und ein wilder Bär setzen ihr übel zu, und Roz begreift, dass sie sich ihrer Umgebung anpassen muss, wenn sie überleben will.

Also beobachtet sie, erlernt die Sprache der Tiere und entdeckt, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sie weiterbringen. Viele würden das Blechmonster zwar am liebsten verjagen, aber Roz gibt nicht auf. Sie zieht ein Gänseküken auf, und endlich fassen die Tiere Vertrauen. Als Roz dann in großer Gefahr schwebt, stehen sie ihr als Freunde bei.

Was sag ich zum Buch?

Für dieses Buch habe ich extra meine Kamera-Scheu überwunden und ein kurzes Video gedreht. Ich liebe einfach diese Illustrationen von Peter Brown und seiner wilden Insel, dass ich sie unbedingt zeigen musste. Wer Lust hat, hier gehts zum Video.

Es handelt sich zwar um ein Kinderbuch und passt damit nicht unbedingt in mein typisches Beuteschema, aber ab und zu muss man auch mal etwas Neues ausprobieren, oder? Wie schon gesagt, die Bilder sind der Hammer, einfach niedlich und sehr passend. Zumal sie alle vom Autor persönlich gezeichnet wurden.

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Das ganze Buch ist in einer sehr einfachen Sprache verfasst und damit absolut kindergerecht, wie ich finde. Empfohlen wird es ab 10 Jahren. Zuerst dachte ich, okay, ganz schön hoch angesetzt, denn ich habe mit zehn bereits Harry Potter gelesen. Aber zum einen ist ja nicht jedes Kind gleich und zum anderen kamen doch einige Szenen darin vor, die für jüngere Kinder wohl etwas brutal sein könnten. Immerhin handelte Roz wie ein Roboter, als ohne irgendeine Gefühlsregung. So nahm sie auch den Tod von Tieren neutral und ohne Trauer wahr. Wie gesagt, so etwas ist immer Ansichtssache, aber vermutlich ist das einer der Gründe, wieso der Verlag dieses Buch ab 10 Jahren empfiehlt.

Die Kapitel sind schön kurz, eignen sich meines Erachtens damit wunderbar zum Vorlesen. Ein Kapitel fand ich besonders witzig. Darin ging es um die Gartenarbeit und das alle Tiere doch mal ihre Küttel dort absetzen sollten. Oh ja, ihr habt richtig gelesen. Es gab ein ganzes Kapitel nur für die Küttel der Tiere. Sehr amüsant, wirklich! ^^

„Nach ein paar netten Gesprächen suchte jeder Nachbar seinen Platz, hinterließ seine Küttel und machte sich wieder auf. Jeder mit einem Lächeln im Gesicht.“

Die Insel der wilden Tiere, S. 100.

Ein weiterer Pluspunkt war die Hintergrundthematik, die das Buch von Peter Brown mitbringt. Es geht um die Akzeptanz des Unbekannten, darum, Neues kennen und lieben zu lernen. Es geht um Freundschaft, Loyalität und warum Eltern nicht immer blutsverwandt sein müssen, um gute Eltern zu sein. Mit dem Ende wiederum konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber wie gesagt, es hätte für mich einfach schöner sein können. Ich mag schöne Enden.

Fazit

Insgesamt fand ich das Kinderbuch vom cbt Verlag gut. Es war süß illustriert und die Sprache kindergerecht. Ich persönlich finde es auch für Kinder unter 10 Jahren geeignet, trotz der ein oder anderen Schreckensszene. Das Ende hat mich nicht begeistert, obwohl es Platz für Fantasie lässt, was für Kinder ja nichts Schlechtes ist. Kurzum ein tolles Kinderbuch, dass ich so auf jeden Fall auch meinen Kindern geben würde

Was sagen andere zum Buch?

Ab und an war die Geschichte etwas – „brutal“ – im Sinne von rational und gefühlslos. Da Roz sehr pragmatisch denkt, beschreibt sie den Tod von Tieren und anderen Katastrophen sehr gefühllos und wertfrei, ebenso wie Brutalität. Das stand für mich schon etwas in Kontrast zu den niedlichen Zeichnungen und der Geschichte an sich. Allerdings macht es Sinn, da Roz ein Roboter ist und nicht von Gefühlen beeinflusst wird., Franzi von Büchereckenliebe.

Ella-Logo3

6 Gedanken zu “Das Wunder der wilden Insel von Peter Brown

  1. Hallo 🙂
    Das klingt nach einem wirklich süßen Buch und die Illustrationen sehen toll aus. Kinderbücher sind zwar nicht unbedingt meines, aber ich glaube schon, dass dieses sehr entspannend zu lesen wäre. 🙂
    Rezensionsexemplare sind was Schönes – ich warte gerade undgeduldig selbst auf mein erstes vom Bloggerportal 😀

    Liebe Grüße,
    Smarty

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