Rezension | Die Runenmeisterin von Torsten Fink*

**Achtung – Rezensionsexemplar – Kann Spuren von Werbung enthalten**

Nach dem letzten buchigen Fehlgriff habe ich mich wirklich auf die Runenmeisterin gefreut. Endlich wieder ein Buch mit Drachen und Hexen. High Fantasy, wie ich sie liebe. Aber leider konnte mich das Buch von Torsten Fink auch nicht so begeistern, wie ich es mir gewünscht hätte.

Autorin: Torst Fink
Verlag: Thienemann-Esslinger Verlag
ISBN: 978-3-522-20256-5
Preis: 17,00 Euro (Hardcover)
ca. 448 Seiten

Verlag | Thalia | Amazon

Um was geht´s?

Klappentext

Eher unfreiwillig landen die Zwillinge Ayrin und Baren beim kauzigen Runenmeister Maberic vom Hagedorn. Nun ziehen sie mit ihm durchs Land und erlernen die Magie der Runen. Ein Handwerk, das viel gefährlicher ist, als es den Anschein hat. Bald geraten die Zwillinge in ein Spiel finsterer Mächte, in dem Hexen, Drachen und die magische Urkraft selbst im Verborgenen ihre Fäden spinnen.

Als sich Ayrins großes magisches Talent offenbart, wird klar, dass die Zwillinge etwas mit den Mächten, die die Menschheit bedrohen, verbindet. Woher stammt Ayrins Kraft? Schlummert etwas Dunkles in dem Mädchen? Wird Ayrins Kunst, die Runen zu zeichnen, am Ende über das Schicksal der Menschen entscheiden?

Wie fand ich es?

Der Klappentext der Runenmeisterin klang vielversprechend. Ich habe mich auf ein packendes Abenteuer gefreut, welches Ayrin und ihr Bruder Baren erleben. In einer Welt, in der Hexen und Drachen zum Alltag gehören. Leider wurden meine persönlichen Erwartungen nicht erfüllt. Das ist immer der Nachteil, wenn man sich vorab vorstellt, wie ein Buch sein soll. Man erwartet zu viel oder eben etwas komplett anderes.

Bei mir war es eine Mischung aus beidem. Zum einen konnte mich der Schreibstil von Torsten Fink nicht in seinen Bann ziehen. Jeder Autor schreibt anders, von daher ist das hier meine ganz persönliche Meinung. Aber ich habe mich einfach nicht angesprochen gefühlt. Er war mir zu distanziert und zu oberflächlich. Die Story trieb voran, ohne das ich eine Bindung zu den Charakteren oder ihren Gefühlen aufbauen konnte.

Torsten Fink benutzt eine altertümliche Ausdrucksweise, die durchaus zu der Zeit und der Welt, in der seine Geschichte spielt, passt, es mir aber noch schwerer machte, mich mit dem Geschehen in Verbindung zu setzen. Da ich mich mit den Charakteren schwer identifizieren konnte, empfand ich ihr Handeln stellenweise naiv und unüberlegt.

Zum anderen kam die Story nur schwer in Gang. Insgesamt bot sie zwar vielerlei Entwicklungen, die mich durchaus überrascht haben, was mir sehr gut gefiel. Aber ich persönlich finde, dass der Geschichte eine Menge Potenzial genommen wurde, durch die Blässe der Charaktere und den fehlenden emotionalen Einblick.

Fazit?

Insgesamt fehlte mir bei der Runenmeisterin von Torsten Fink leider der Tiefgang bei den Charakteren und auf emotionaler Ebene, um eine Bindung zu der Geschichte aufbauen zu können. Der altertümliche Sprachstil schürte bei mir eher die Distanz, als das er mich in der Zeit der Burgen, Hexen und Drachen versetzte. Das finde ich sehr schade, denn er passte wirklich gut zum Setting. Trotz meiner negativen Worte finde ich die Geschichte jedoch nicht schlecht. Sie hat sich nur nicht mit meinen Erwartungen gedeckelt, weshalb es für mich leider nicht das passende Buch war.


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